Der erste Schultag aus der Sicht eines Zehntklässlers:

Der erste Schultag lief, aus der Sicht der Klasse 10, folgendermaßen ab: Um 7.30 Uhr war Treff im Fachkabinett Biologie und Chemie. Schon bevor Frau Baumgärtner das Zimmer betrat, gab es angeregte Gespräche über die Ferienerlebnisse. Als es dann soweit war, begrüßten wir die neuen Schüler Saskia und Fernando, ohne dass sie sich uns vorstellen mussten, und Frau Baumgärtner gab uns einen Beutel herum, in dem Komplimente auf Zetteln standen. Wenn man nicht fand, dass das Kompliment auf einen selbst zutraf, musste man jemanden finden auf den es passte und versuchen, mit ihm zu tauschen. Mein Kompliment war: “Du kannst gut beschreiben. Das bewundere ich an dir.“ (Oder so ähnlich…mein Kurzzeitgedächtnis ist nicht besonders gut.)

Dann ging es in die Turnhalle, wo die Schulleiterin Frau Kühn das Schuljahr mit motivierenden Worten eröffnete und nochmal alle Neuzugänge herzlich begrüßte.
Aus Infektionsschutzgründen gab es zwei Durchgänge. Im ersten waren die fünften Klassen, die sechsten Klassen und die neunte Klasse, die – wie jedes Jahr – die Patenschaften für die fünfte Klassenstufe übernehmen. So konnten die Klassenstufen 7, 8 und 10 zwar dieses Jahr nicht miterleben wie die Fünfte an der Schule willkommen geheißen wurde, aber aufgrund von Corona muss man eben Abstriche machen.

Zurück im Biologiezimmer wurde nochmals viel über das kommende Schuljahr geredet und festgestellt, dass man definitiv ab der ersten Stunde bei der Sache sein muss, um so viel wie möglich wiederholen zu können und bestmöglich die kommenden Prüfungen zu bestehen. Dann wurde noch kurz die Facharbeit angeschnitten, die dieses Jahr geschrieben werden muss, aber es hätte sich nicht gelohnt das an der Stelle noch zu vertiefen, da wir im Mittagsband eine extra Stunde haben, um dies zu tun. Dann haben wir noch unsere Bücher bekommen, die zum Großteil sogar schon eigeschlagen waren. Zugegebenermaßen macht es im letzten Schuljahr auch nicht viel Sinn seine alten Umschläge mitzunehmen. Außerdem waren es im Vergleich zu den Vorjahren relativ wenige Bücher, da man nun drei Fächer weniger hat. Dann war der erste Tag kurz vor um Zwölf auch schon beendet.


Pius Wallmeyer

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